Ein Einbruch wie im Kino

Am 29. Dezember 2025 geschah ein spektakulärer Einbruch im Keller der Sparkasse Gelsenkirchen im Stadtteil Buer. Die Diebe brachen mit einem riesigen Kernbohrer aus dem Parkhaus nebenan ein. Sie bohrten, wahrscheinlich über mehrere Tage, ein großes Loch durch die 5 Meter dicke Betonwand, die das Parkhaus und den Tresorraum der Sparkasse trennt. Sie kletterten durch das Loch und entleerten die schätzungsweise 3.200 Schließfächer. Dort nahmen sie das Geld und die Wertsachen und warfen die restlichen geschätzten 500.000 Gegenstände auf den Boden, die jetzt untersucht werden müssen. Ermittler gehen von 10.000 Stunden Arbeitszeit aus. Tatsächlich ging mehrfach der Brandalarm los. Da man aber keinen Rauch, keinen Anschlag, kein Feuer, kein gar nichts fand, dachte man, es sei ein Fehlalarm. Die Feuerwehr und die Polizei kam den Tätern am 27. Dezember sehr nah, als sie auf dem Weg zum Rollgitter waren. Da die Tür zum Tresorraum geschlossen war, weil die Täter von hinten einbrachen, fuhren die Polizei und die Feuerwehr relativ schnell zurück. Da kein weiterer Alarm ausgelöst wurde, fragt man sich, ob die Bank überhaupt ausreichend gesichert war. Der geschätzte Wert des Diebesgutes liegt bei 10 Millionen Euro. Insgesamt wurden 230 Ermittler auf den Fall angesetzt.

Wie konnte solch ein aufwendiger Diebstahl überhaupt gelingen? Warum ging kein richtiger Alarm los? Wie will man die Beute zu Geld machen? Bekommen die Beraubten den Geldwert von der Versicherung zurück? Können die Täter jemals gefasst werden? Dies alles erscheint zum jetzigen Zeitpunkt sehr fraglich, zumal die Diebe absichtlich falsche Spuren in Form von fremden Haaren ausgelegt haben. Für die Spurensicherung eine Mammutaufgabe, für die Geschädigten ein Alptraum!

Emma und Merle (6c)