Musik mit Schule verbunden

Einblick in eine Probe des JBS auf der Orchesterfahrt 2019 (www.jbs-koeln.de)

Das Jugendblasorchester (JBO) spielt, die Zuschauer kommen in die Aula und im ersten Moment denken sie sich, die Ohren würden ihnen abfallen. Doch dann, wenn die Zuhörer sich daran gewöhnen, sind sie umhüllt mit schönen Tönen und Melodien.

Das Publikum erblickt über 90 Schülerinnen und Schüler, welche auf und vor der Bühne in der Aula des Georg-Büchner-Gymnasiums in einem Halbkreis sitzen und davor auf einem kleinen Podest steht der Dirigent und Leiter des Orchesters, Herr Müller-Stosch. Dieses Orchester ist aber nicht das einzige. Neben dem Jugend-Blasorchester (JBO) gibt es auch die Junge Bläsersymphonie (JBS).

Beide Orchester, JBO und JBS, gehören zum Gymnasium, sind aber AGs, die nach der Schule freiwillig ausgeübt werden können. Das erste Blasorchester entstand 2007 und bildete sich zusammen mit den ersten Bläserklassen heraus. Viele Instrumente wie Holzbläser, Blechbläser, Schlagwerker und sogar Oboen und eine Bassgitarre sind vertreten. Es ist sehr besonders, dass es an einer Schule zwei Bläserklassen parallel und noch zwei weiterführende Orchester gibt. Dies ist auch der Grund, weshalb sie so attraktiv für die Schüler bzw. auch Herrn Müller-Stosch sind. Die erste JBS entstand 2013, damals unter Leitung von Kristina Probst. Herr Müller-Stosch, der aktuelle Dirigent, war zwar schon immer dabei, leitete die Orchester aber erst nach Kristina Probst. Er erzählt, dass er schon immer Lust darauf hatte, doch nach Nachfrage teilte er auch mit, dass nicht immer alles nach Plan lief. In manchen Momenten habe er sich schon geirrt und einfach nicht die besten Stücke ausgesucht. Er war sehr frustriert und dies passierte auch nicht selten, laut seiner Aussage. Trotzdem behauptet der Dirigent, dass er schon immer Lust auf seinen Job hatte. Als er uns erzählt, dass er mit beiden Orchestern seinen emotionalsten Moment teilte, wurde dies deutlich. Auf Nachfrage erzählt er: „Als ich spontan ein Lied zum Singen entdeckte, teilte ich es dem Orchester mit und wir übten es gemeinsam ein. Ich hatte keine hohen Erwartungen, doch obwohl die Orchester keine Chöre sind, gab es schon nach ein paar Stunden gute Ergebnisse, was mich äußerst berührte.“

Bei der Erfahrung, einmal eines dieser Konzerte erlebt zu haben, kann bestätigt werden, dass dort wirklich etwas erreicht wird. Teilweise werden dort mehr als 10 Stücke pro Konzert erarbeitet und alle dann erfolgreich vor Publikum in der Aula der Schule vorgeführt.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die beiden Orchester etwas Besonderes sind, was nicht jede Schule den Schülerinnen und Schülern bieten kann. Es ist sehr empfehlenswert, sich so ein Konzert einmal anzusehen, denn hier werden so viele schöne Stücke geschaffen, bei denen jeder auch merkt, wie viel Freude es den Mitwirkenden bringt.

Katharina und Greta (8c)