Der Kölner Debütantenball

Ein Ereignis, auf das sich viele Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse aus ganz Köln (freiwillig) monatelang vorbereiten: der Kölner Debütantenball. Vielleicht haben einige von euch schon einmal davon gehört, eventuell von älteren Geschwistern, Eltern, Nachbarn etc.

Der Beginn eines neuen Schuljahres im Sommer fällt mit dem Beginn eines neuen Tanzkurses zusammen, denn dann nehmen viele Kölner Schülerinnen und Schüler an einem Grundkurs der Tanzschule van Hasselt teil, dessen Höhepunkt besagter Ball im Dezember darstellt. Viele von euch, Schüler/- innen  der achten Klassen, haben sich schon für den nächsten Grundkurs angemeldet, und vielleicht möchten sich einige schon als Siebtklässler untereinander absprechen, ob ihr demnächst ebenfalls daran teilnehmen wollen würdet.

Da oftmals viele Informationen und Hintergründe zu diesem besonderen Ereignis etwas spät kommuniziert werden, handelt dieser Artikel vom Ablauf des Kurses sowie den Vor- und Nachteilen, an einem solchen Kurs teilzunehmen, aus erster Hand – denn ich habe ihn erst neulich absolviert.

Im Kurs lernt man nicht nur einige der Standardtänze, nämlich Langsamer Walzer, Wiener Walzer, Rumba, Cha-Cha-Cha,
Hustle, Disco Samba und Discofox, sondern auch die van-Hasselt-eigenen Partytänze, wovon es drei gibt. Wo wir schon bei Partys sind: Es gibt während des Kurses immer nach, in oder vor den Ferien eine. Insgesamt sind es fünf, inklusive der After-Ball-Party nach dem offiziellen Teil des Debütantenballs. Diese Partys bieten eine gute Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen, sich nach einem anstrengenden Schulquartal in die Ferien zu entlassen oder sich einfach mit Freunden zu amüsieren.

Der Höhepunkt des Kurses stellt der Ball dar. Es gibt mehrere Balltermine für die verschiedenen Kurse im Verlauf des Dezembers. Die Bälle finden im Gürzenich, in der Innenstadt, statt. Die traditionelle Balleröffnungs-Choreographie wird ebenfalls im Verlauf des Kurses gelernt, und, wie der Name schon preisgibt, mit den Vorstellungstänzen (drei der gelernten Standardtänze) als Eröffnung des Balles genutzt.

Es gibt die Möglichkeit, dass man nach dem Ball auch mit dem Bronzekurs anfangen und die verschiedenen Deutschen Tanzabzeichen abschließen kann, wenn man dies möchte.

Fazit: Aus meiner Perspektive war der Tanzkurs eine gute Erfahrung, da ich viele neue Menschen kennengelernt, Freundschaften geschlossen, und einige Dinge, die vielleicht später (auf Hochzeiten, etc.) wichtig sein könnten, gelernt habe. Der Ballabend war ebenso ein genauso perfekter Höhepunkt und Abschluss des Tanzkurses wie es auch gedacht ist, da ich persönlich an dem Abend sehr viel Spaß hatte und man ja vielleicht auch sonst nicht eine Chance bekommt, im Gürzenich zu sein, geschweige denn an einem Ball teilzunehmen. Auch die Partytänze am Ende des Balles und die After-Ball-Party nach dem Ball waren einfach ein wunderbarer Abschluss. Tanzen ist ja nicht jedermanns Sache, aber ich persönlich kann es einfach empfehlen. Vielen, die vorher vielleicht nicht so daran interessiert waren, hat es mehr Spaß gemacht als erwartet. Ich wünsche euch, falls ihr euch für einen Tanzkurs entscheidet, viel Spaß und Erfolg dabei!

Nola (9a)