Die Amtseinführung des Kölner Oberbürgermeisters – GBG-Schülerreporter zu Besuch im Stadtrat am 06.11.2025

Donnerstag, der 06.11.2025. Ein besonderer Tag für alle politikinteressierte Kölnerinnen und Kölner – die Einführung des frisch gewählten Oberbürgermeisters Thorsten Burmester (SPD). Neben den Ratsmitgliedern versammeln sich im Rathaus auch Schülerzeitungen aus ganz Köln, um das besondere Ereignis zu beobachten. Eine GBG-Schülerreporterin berichtet:

Wir stehen auf einem Platz vor dem Rathaus und warten, da wir früh dran sind. Dort ist ziemlich viel los, denn Friedensorganisationen verteilen Flugblätter und auch die Abgeordneten kommen nach und nach an. Unsere GBG-Schülerreporter Nola und Emil führen ein Gespräch mit Knut Scholz (Die Linke) über die neue Sparpolitik. Doch nicht lange und der Politiker muss sich verabschieden. Alle acht eingeladenen Schülerzeitungsredaktionen aus Köln werden von Herrn Bäcker, einem Mitarbeiter der Stadt Köln, der zuständig für die Betreuung der eingeladenen Schülerzeitungsredaktionen ist, versammelt, um zur Zuschauertribüne zu kommen, bevor die Sitzung anfängt.

Der erste Punkt auf der Tagesordnung ist der Antrag der AfD, eine Sitzung zu leiten. Dieser wurde jedoch abgelehnt, da ab dem 01.11. eine neue Regelung gilt, dass eine Partei einen Antrag spätestens am Tag davor vor 12:00 Uhr abzugeben hat, und die AfD diesen jedoch erst um ca. 23:00 Uhr gestellt hatte.

Kurz darauf wird der neue Oberbürgermeister Thorsten Burmester offiziell in sein Amt eingeführt und vereidigt.

Feierlich wird er zum Pult geführt, mit einer schweren, zeremoniellen Goldkette behangen, und spricht seinen Eid. Der ganze Saal bricht in Applaus aus, und Burmester nimmt Blumen und Glückwünsche von allen Seiten entgegen. Einige Zeit später, als der Saal wieder still und ruhig ist, beginnt der Oberbürgermeister seine mittlerweile als kontrovers geltende Rede. Die Ursache dafür ist die Tatsache, dass Burmester nicht nur die typische Dankes- und Motivationsrede runterrattert, sondern an alle Parteien im Rat appelliert, dass alle – parteiübergreifend – zusammenarbeiten, zusammenhalten und für ein starkes, vielfältiges und besseres Köln kämpfen. Dieser Punkt gibt einen perfekten Übergang in die normale Stadtratssitzung, die nun beginnt.