Mädchen und Fußball?!

Klar, es gibt Mädchen, die sagen: „Fußball, nein danke. Das lass ich mal schön die Jungs machen.“ Und dann gibt es Mädchen, die sagen: „Ja, also ich kicke manchmal mit meinem Bruder im Garten, und gucke mir manchmal Spiele im Fernseher an oder gehe ins Stadion, aber selber auf dem Platz stehen kann ich mir nicht vorstellen.“ Und die wenigsten sagen: „Ja, ich spiele sogar im Verein.“ Ich selber bin auch beim Fußballverein Grün-Weiß Brauweiler. Bisher hat mich meine Trainerin im Mittelfeld eingesetzt, aber vor kurzem war sie der Meinung, dass ich im Tor besser aufgehoben wäre. Und das kam so: Ich habe schon immer gerne als Torwart gespielt, und als ich an einem Montag im Tor stand, kam meine Trainerin und fragte, ob ich nicht ins Tor wechseln mochte? Das konnte ich mir gut vorstellen und fragte daher meine Trainerin, ob ich auch Torwarttraining bekomme wie unsere andere Torwartin aus der zweiten Mannschaft. Das bejahte sie, also ging ich ab der darauffolgenden Woche zum Torwarttraining und es hat richtig Spaß gemacht! Und so bin ich jetzt jetzt fest im Tor. Leider liefen meine ersten Einsätze nicht so gut. Aber hey, seit wir einmal gewonnen haben, läuft es. Gerade haben wir eine Glückssträhne. Wir haben sogar gegen Rhein Süd gewonnen, einen sehr guten und erfolgreichen Fußballverein aus dem Kölner Süden. Ich schreibe das nicht, weil ich angeben will, sondern ich möchte euch damit zeigen, dass man nicht schnell aufgeben sollte. Egal, welche Sportart ihr betreibt, ob Fußball, Hockey, Volleyball, Golf, Reiten: Egal, wie hoch ihr verliert oder welchen Platz ihr nicht erreicht, denkt an diesen Spruch: „Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weitergehen.“ Und wenn ihr dann gewinnt, ist es doch noch viel schöner!
Merle (5c)